Keine Bespritzmittelapplikation in den heissen Momenten des Tag
Vermeiden sie das Spritzen zwischen 10h und 18h. Entweder am morgen früh (mit dem Tau –> braucht weniger Wasser) oder am Abend nach 20h, wenn die Pflanze atmet.
Bei Fungiziden und Insektiziden auf eine feines Spritzbild achten.
Bei Kontaktspritzmittel auch die Unterseite und Stengel behandeln.
Nr: 2
Die richtige Spritze verwenden
Die kleinen Spritzgeräte erlauben ein Gerät für die verschiedenen Spritzmittel, damit kein Mischen entsteht.
Das Trennen zwischen Insektizid / Fungizid und Herbizid ist sehr empfohlen.
Vor der Anwendung die Spritze spühlen, etwas Wasser einfüllen bevor die chemischen Substanzen zugeführt werden und danach auffüllen mit der nötigen Wassermenge.
Einmal angerührt, die Spritzbrühe sofort ausbringen –> nur die nötige Menge anrühren!
Nr: 3
Für eine optimale Anwendung:
Nicht zu stark benetzen um Verlust zu limitieren.
Möglichst lokal behandeln.
Nicht Überdosieren.
Nur die auf der Packung angegebene Menge verwenden. Überdosiern bringt nicht mehr Wirkung, belastet aber die Umwelt.
Nr: 4
Meteo beachten
Beobachten der Vegetation und der Parasiten. Z.B bei Mehltau vor dem Regen behandeln, damit keine übermässig Kontamination stattfinden kann.
Genügend vor einem Gewitter behandeln, damit es nicht abgewaschen wird.
Nr: 5
Nicht die Stärke der Krankheiten unterschätzen
Beugen sie vor, aber immer die Krankheit und seine Entwicklung im Auge behalten.
Man muss damit umgehen können und rechtzeitig einschreiten.
Nr: 6
Unkrautvernichtung im Herbst vornehmen
Der Saft wird im Herbst in die Wurzeln gezogen, womit die Behandlung effizienter wird und weniger Mittel braucht.
Nr: 7
Gezielte Behandlung
Bei Unktautbekämpfung zum Beispiel mit einem Spritzschirm arbeiten.
Kein Spritzen bei Wind, damit Abdrift vermieden wird.